Manuela SimonTiefenpsychologisch fundiertPraxis vor Ort
01Was ist Supervision
Reflexionsraum für berufliche Zusammenhänge.
Supervision ist ein geschützter Reflexionsraum für Einzelpersonen, Teams und Gruppen. Sie unterstützt dabei, berufliche und persönliche Zusammenhänge besser zu verstehen, Konflikte einzuordnen und die eigene Rolle klarer wahrzunehmen.
Gerade in Beziehungen, im Team oder in der Leitung begegnen uns immer wieder Situationen, die uns berühren, verunsichern oder unter Druck setzen. Nicht alles davon ist sofort erklärbar oder direkt besprechbar.
02Wofür Supervision
Festgefahrene Dynamiken sichtbar machen.
Als Klientin, Team oder Gruppe hilft Supervision dabei, Spannungen zu benennen und neue Perspektiven zu gewinnen. Oft laufen Konflikte im Hintergrund weiter wie in einer Endlosschleife: Es kostet viel Energie, aber es kommt zu keiner wirklichen Klärung.
Ressourcen werden gebunden, Zusammenarbeit wird schwieriger, und Potenzial kann sich nicht frei entfalten. Supervision eröffnet die Möglichkeit, solche Prozesse zu betrachten, Zusammenhänge zu verstehen und wieder handlungsfähig zu werden.
03Bevor der Konflikt entsteht
Supervision als Kultur — nicht erst im Notfall.
Supervision ist kein Instrument, das erst dann greift, wenn etwas eskaliert. Sie entfaltet ihre volle Wirkung, wenn sie vor dem Konflikt Raum bekommt — als kontinuierlicher Bestandteil professioneller Praxis, als regelmäßige Selbstverständlichkeit innerhalb eines Berufsalltags, der viel abverlangt.
Wer regelmäßig reflektiert, bevor sich Dynamiken verhärten, erkennt Spannungen früher, hält Rollen klarer und bleibt in der Zusammenarbeit beweglich. Supervision ist dann kein Krisengespräch, sondern ein verlässlicher Ort, an dem Erfahrung, Beziehung und Haltung sortiert werden — bevor sich Fragen zu Problemen verdichten.
In diesem Sinne verstehe ich Supervision als Teil einer gesunden Berufskultur: als präventive Investition in Handlungsfähigkeit, Beziehungsqualität und die eigene Freude an der Arbeit.
Innehalten, bevor es eng wird
Zielgruppe
Für wen ist das?
Drei Settings, drei Tiefenschärfen. Sie wählen den Rahmen, der zu Ihrer Frage passt — oder wir klären das gemeinsam im Erstgespräch.
IEinzelpersonen
Einzelpersonen
Für Leitungs-, Beratungs- und Fachkräfte mit hoher Beziehungsdichte im Beruf.
Rollenklärung & Führungsfragen
Belastende Fall- oder Klientendynamiken
Übergänge, Konflikte, Entscheidungen
Vertraulicher 1:1-Raum
60 Min · 14-tägig bis monatlich
IITeams
Teams
Für bestehende Arbeitsteams, die ihre Zusammenarbeit reflektieren wollen.
Spannungen, Rollen, Aufgaben
Kommunikations- und Konfliktmuster
Veränderungs- & Leitungswechsel
Klar kontraktierte Vertraulichkeit
90 Min · regelmäßig im Prozess
IIIGruppen
Gruppen
Für fall- oder themenbezogene Gruppen, oft fach- oder einrichtungsübergreifend.
Fallarbeit & kollegiale Reflexion
Berufsidentität & Haltung
Lehr- & Ausbildungskontexte
Strukturierte Gruppendynamik
90 Min · Gruppe von 4–10
Nicht sicher, welches Setting passt? Klären wir im Erstgespräch.
Analytische Supervision arbeitet mit dem, was sichtbar ist — und mit dem, was darunter wirkt. Manchmal zeigen sich Konflikte immer wieder, ohne dass ihr Ursprung sofort benannt werden kann. Dann bleibt das eigentliche Problem oft im Vorbewussten oder Unbewussten verborgen.
ISchicht
Bewusst
Das, was wir gerade denken, fühlen und benennen können.
IISchicht
Vorbewusst
Inhalte, die nicht sofort präsent sind, aber bei Bedarf erinnert werden können.
IIISchicht
Unbewusst
Inhalte, die uns nicht direkt zugänglich sind und unser Erleben dennoch mitbeeinflussen.
05Ablauf
Wie die Zusammenarbeit verläuft.
Ein Raum für das Gespräch
Supervision beginnt nicht mit einer Methode, sondern mit Verständigung. Vier Schritte strukturieren die gemeinsame Arbeit — vom ersten unverbindlichen Gespräch bis zur abschließenden Auswertung.
1Schritt
Vorgespräch
Ein kostenfreies Vorgespräch klärt Ihr Anliegen, offene Fragen und die möglichen Rahmenbedingungen — unverbindlich und vertraulich.
2Schritt
Auftrag & Rahmen
Gemeinsam werden Ziele und Themen verabredet und Ort, Zeit sowie Häufigkeit festgelegt. Klare Absprachen sind die Voraussetzung für tragfähige Arbeit.
3Schritt
Prozess
Die Arbeit orientiert sich an den Zielen von Auftraggeber:innen und Supervisand:innen. Erfahrungen, Kompetenzen und Ressourcen aller Beteiligten werden einbezogen; der Prozess wird regelmäßig ausgewertet.
4Schritt
Auswertung
In der letzten Sitzung schauen wir gemeinsam zurück: Wurden die Ziele erreicht, oder ist der Prozess noch in Bewegung? Daraus ergibt sich Fortführung oder Abschluss.
06Analytischer Zugang
Was nicht besprochen ist, wirkt weiter.
Im privaten wie im beruflichen Kontext begegnen uns Menschen, Erwartungen, Rollen, Bedürfnisse und Grenzen. Kontakt kann gestört sein, wenn Missverständnisse entstehen, unausgesprochene Spannungen wirken oder frühere Erfahrungen in aktuelle Beziehungen hineinspielen.
Analytische Supervision bietet einen Raum, in dem auch das zunächst Stumme, Starre oder Noch-nicht-Besprechbare langsam Sprache finden kann. Durch Reflexion, Perspektivwechsel und genaues Hinsehen kann Bewegung entstehen — so wird es eher möglich, die eigene Rolle, Verantwortlichkeiten, Grenzen und Handlungsspielräume klarer zu erkennen.
Übertragungsprozesse werden dabei verständlicher: jene Momente, in denen frühere Beziehungserfahrungen unbewusst in aktuelle Kontakte hineinwirken.
Abgrenzung
Was diese Supervision nicht ist.
Kein Coaching.Es geht nicht um Performance-Optimierung, Zielcoaching oder Werkzeug-Kataloge. Supervision arbeitet nicht an Ihnen, sondern mit Ihnen — am Verstehen, nicht am Verbessern.
Keine Quick-Fixes.Keine 5-Schritte-Methode, keine Lifehacks, keine Sofort-Lösungen für komplexe Beziehungs- und Rollendynamiken. Was lange wirkt, braucht Zeit zum Erkennen.
Keine Therapie.Supervision ist kein Behandlungssetting. Sie reflektiert berufliche Zusammenhänge — nicht die Bearbeitung psychischer Erkrankungen.
07Über mich
Manuela Simon, Supervisorin.
Manuela Simon · Betreiberin & Supervisorin
Als Supervisorin begleite ich diesen Prozess mit Aufmerksamkeit, analytischer Genauigkeit und einer klaren, wertschätzenden Haltung. Ich unterstütze dabei, Gefühle, Zusammenhänge und mögliche Hintergründe zu erkunden, damit mehr Klarheit entstehen kann.
Im besten Fall öffnen sich dadurch neue Möglichkeiten für Aussprache, Orientierung und tragfähige Absprachen. Supervision trägt dazu bei, wieder besser in Kontakt zu kommen, in der eigenen Rolle zu bleiben und Ressourcen sowie Potenziale freier zu nutzen.
08Vita & Qualifikation
Werdegang, Ausbildung, Praxis.
Eine analytisch geschulte Haltung entsteht aus fundierter Ausbildung, langjähriger Praxis und kontinuierlicher Lehrsupervision.
Seit 2026 arbeite ich als freiberufliche Supervisorin im Gesundheits- und Sozialwesen. Bereits im Ausbildungssetting habe ich supervisorische Prozesse in der Kinder- und Jugendhilfe begleitet und verbinde dabei meine psychoanalytisch geschulte Perspektive mit meinem beruflichen Hintergrund in der Praxis.
Vollständigen Werdegang anzeigen+
Supervisorische Tätigkeit
seit 2026
Freiberufliche Supervisorin
Supervision im Gesundheits- und Sozialwesen — Einzel-, Team- und Gruppensupervision.
2023–2026
Supervisorische Prozessbegleitung im Ausbildungssetting
Begleitung supervisorischer Prozesse in der Kinder- und Jugendhilfe, verbunden mit psychoanalytisch geschulter Perspektive.
Ausbildung
2023–2026
Mehrjährige Ausbildung zur Supervisorin
2021–2022
Ausbildung zur analytischen Beraterin
Grundberuf
Ausbildung zur Physiotherapeutin
Seit vielen Jahren praktisch tätig. Die Erfahrung aus der unmittelbaren Arbeit mit Patient:innen und Teams fließt direkt in die supervisorische und beratende Tätigkeit ein.
Qualitätssicherung
seit 2025
Kontrollsupervision
Kontinuierliche Reflexion therapeutischer und beraterischer Beziehungen.
seit 2016
Regelmäßige Teilnahme an Balintgruppen
Die Erfahrungen aus der unmittelbaren Arbeit mit Patient:innen und Teams bilden ein tragfähiges Fundament für eine gesundheitspsychologisch und sozialwissenschaftlich informierte Supervisionspraxis.
09Setting & Konditionen
Der Rahmen, der Vertraulichkeit ermöglicht.
Klare Bedingungen sind keine Formalität, sondern Voraussetzung für einen geschützten Reflexionsraum. Was wir vereinbaren, trägt den Prozess.
Konditionen werden im Einzelfall abgestimmt und im Vorgespräch schriftlich festgehalten.
10Häufige Fragen
Was vorab oft gefragt wird.
Wenn Ihre Frage hier nicht steht, klären wir sie gern direkt im Erstgespräch.
01Was unterscheidet Supervision von Coaching oder Therapie?
+
Coaching ist meist lösungs- und zielorientiert auf konkrete Anliegen ausgerichtet. Therapie behandelt psychische Erkrankungen. Analytische Supervision arbeitet dazwischen — am beruflichen Kontext, an Rolle, Beziehung und Dynamik. Sie nimmt auch das in den Blick, was unbewusst mitwirkt, ohne in den privaten therapeutischen Raum überzugehen.
02Für wen ist analytische Supervision geeignet?
+
Für Einzelpersonen, Teams und Gruppen aus psychosozialen, pädagogischen, medizinischen, beratenden und leitenden Berufen — überall dort, wo Arbeit über Beziehung geschieht und Spannungen, Rollenkonflikte oder festgefahrene Dynamiken entstehen können.
03Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?
+
Das hängt vom Anliegen ab. Eine Fallsupervision kann mit wenigen Terminen ausreichend sein. Prozessbegleitende Supervision findet meist über mehrere Monate im Rhythmus von zwei bis vier Wochen statt. Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, welcher Rahmen trägt.
04Wie lange dauert eine Sitzung?
+
Einzelsupervision dauert in der Regel 60 Minuten, Team- und Gruppensupervision je nach Größe 90 bis 120 Minuten. Frequenz und Dauer werden zu Beginn vereinbart und können angepasst werden.
05Wer übernimmt die Kosten?
+
Bei angestellten Fachkräften wird Supervision häufig vom Arbeitgeber oder Träger finanziert, oft als Teil von Qualitätssicherung und Personalentwicklung. Selbstständige tragen die Kosten meist selbst und können sie steuerlich als Fortbildung geltend machen. Konditionen nenne ich gern auf Anfrage.
06Wie läuft die Zusammenarbeit ab?
+
Am Anfang steht ein unverbindliches Erstgespräch (ca. 25 Min.), in dem Anliegen, Format und Rahmen geklärt werden. Wenn es passt, vereinbaren wir einen Kontrakt: Ziele, Frequenz, Dauer, Honorar, Vertraulichkeit. Danach beginnt die eigentliche Supervisionsarbeit — regelmäßig, verlässlich, mit Raum für Zwischenauswertung.
07Was gilt zur Vertraulichkeit?
+
Alles, was in der Supervision besprochen wird, unterliegt der Schweigepflicht. In Team- und Gruppensupervisionen gilt diese Verschwiegenheit auch für alle Teilnehmenden untereinander und wird zu Beginn ausdrücklich vereinbart.
11Kontakt
Direkt schreiben.
Für ein unverbindliches Erstgespräch (ca. 25 Min., telefonisch) oder eine erste Anfrage schreiben Sie mir gern direkt.